Warum?

Man fragt sich, warum die Regierung uns bis heute erzählt, die Massenmigration seit 2015 sei ein Gewinn für Deutschland. Warum werden weiterhin hunderttausende Menschen ins Land geholt, obwohl jeder sehen kann, dass unsere Schulen überfordert, die Innenstädte unsicher und die Sozialsysteme überlastet sind. Warum ändert sich nichts, obwohl selbst die Behörden die Zahlen längst offenlegen. Die Antwort ist unbequem, aber notwendig: Es geschieht nicht aus Naivität, sondern mit Vorsatz.

Ein Teil des politischen Apparats glaubt bis heute an ein ideologisches Weltbild, in dem Migration grundsätzlich bereichert, Grenzen moralisch problematisch sind und Integration zwangsläufig gelingt. Diese Haltung ersetzt Analyse durch Haltung, Verantwortung durch Gefühl. Wer widerspricht, gilt nicht als Kritiker, sondern als Störer, als rückständig, als gefährlich. So wird sachliche Debatte verhindert und jede Kurskorrektur blockiert.

Gleichzeitig liegt ein strategisches Kalkül auf dem Tisch. Die Bevölkerung altert und schrumpft. Die autochthone Mitte wird unzufriedener, kritischer, wählt immer seltener die alten Parteien. Migration schafft eine neue demografische Basis – jünger, abhängiger vom Staat, leichter politisch zu binden. Wer dauerhaft versorgt wird, wählt oft jene, die das System der Versorgung erhalten. Das ist kein Zufall, sondern stille Wahlstrategie.

Auch auf internationaler Ebene wirkt Druck. Institutionen wie die EU oder die Vereinten Nationen sehen Migration nicht als Problem, sondern als Instrument. Sie fördern bewusst das Aufweichen nationaler Strukturen. Grenzen gelten als Störfaktor in einem globalistischen Denken, das Gleichheit nicht als Recht, sondern als Plan begreift. Migration wird damit zum Mittel gegen Souveränität.

Und nicht zuletzt geht es um Machterhalt durch Verdrängung der Verantwortung. Wer heute offen zugibt, dass 2015 ein Fehler war, verliert seine Legitimation. Die Kosten, die Folgen, die Opfer wären nicht mehr zu relativieren. Deshalb wird beschönigt, abgelenkt und verharmlost. Man darf über die Symptome sprechen, aber nie über die Ursache.

Was aussieht wie Hilflosigkeit, ist also politischer Wille. Wer trotz aller Folgen immer weiter aufnimmt, tut das nicht aus Versehen. Er verfolgt ein Ziel. Es ist der Umbau einer Gesellschaft durch stetige Überlagerung. Nicht mehr Integration in Deutschland, sondern Umgestaltung Deutschlands. Und je länger man schweigt, desto weniger bleibt von dem, was es einmal war.

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