Das satirische Gesamtwerk 2

Hallo! Ja, Du da! Dich meine ich! Hast Du Lust? Also jetzt mal ganz direkt gefragt.
Bist Du heute schon einmal gekommen oder kommt das noch und wenn noch nicht, dann ich? Kann ja sein, ich frag ja auch nur. Fragen darf man ja mal.
Psst, komm mal ein wenig näher! Ja, so auf Zungenhöhe. Ich mach Dir jetzt mal einen kleinen Vorschlag. Du und ich! Versteh mich nicht falsch, aber das ist das Gesetz des Menschen. Du bist eine Frau und ich bin ein Mann und dazwischen herrscht Lust. Die sollten wir greifen. Du verstehst mich ganz sicher. Also, wie wäre das?
Du bist eine bezaubernde Frau mit wunderhübschen Sexabreagierungsregionen und ich trage in der Hose ein wildes Tier, das sich im Moment vom Kopf losreißen will. Passt doch!
Und ich meine, wir kennen uns doch sowieso! Wir kennen uns nicht? Nein? Dann muss ich Dich grad verwechseln. Vielleicht mit irgendeiner Schauspielerin, die ich mir im Kino angeschaut habe. Im Kino denkt man doch, man ist manchmal mitten im Film. Weil, so schöne Frauen gibt es ja sonst nicht in echt. Du hast nämlich ein total geilförmiges Multigesicht. Egal wie Du Deinen Kopf drehst und wendest, es strahlt ständig Lust aus. Deshalb hab ich Dich ja auch gefragt. Is ja sonst gar nicht so meine Art.
Und es strahlt auch sofort aus, dass Du ein offener Mensch bist und offene Menschen sind einem viel näher als verschlossene. Vielleicht denke ich deshalb, dass ich Dich kenne. Komm ich Dir irgendwie bekannt vor? Nein?
Ich fühl mich bei Dir gleich so vertraut. Hatte ich bisher noch nie. Ganz heimelig und in mir hat sich gerade eine Kerze entzündet. Ein schönes, warmes und freundliches Licht. Und wenn ich Dich jetzt so ganz sacht berühre, deine Haut entlangspüre, deinen Arm hinauffahre, dein wunderschönes Gesicht ertaste, dann ist es, als würde ich das schon alles kennen und hätte es eine Ewigkeit vermisst. Oder ich hätte Dich mein gesamtes Leben lang berührt, aber in einer anderen Dimension und es wirkt von Irgendwoher in dieser Welt auf mich ein. Du bist mir bekannt.
Ich kenne, Deinen Nacken und jedes einzelne Haar darauf bis zu Deinem süßen Haaransatz. Und auch Du hast nur auf mich gewartet. Vielleicht noch unterbewusster als ich. Vielleicht bin ich nur näher an der vergrabenen Wirklichkeit dran. Du hast immer gehofft, dass ich Dich so berühre, wie ich es gerade mache.

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