Briefe, die keine Frau erhalten will 29

Sehr geehrte Dorothea,

ich habe von einem befreundeten Freund Ihre Adresse erhalten und schreibe Ihnen nun um Ihnen meine Gunst zu erweisen. Mein Streben geht ganz klar in die sexuelle Richtung. Ich hoffe, ich erschrecke Sie damit nicht.
Wie auch mein Freund (er kennt Ihre Adresse von irgendeiner Straftat) bin ich Langzeitstrafler und habe deshalb die Berechtigung intime Besuche zu empfangen. Nun mein Brief und die damit verbundene Frage nach einem Fick.
Ich komme gebürtig aus Bremen, habe drei Kinder und früher manchmal echt Flausen im Kopf gehabt. Deswegen sitze ich nun hier im Gefängnis. Also wegen den Flausen und nicht wegen den Kindern. Zu Letzteren habe ich eh keinen Kontakt mehr. Die haben mehrere verrückte Mütter. Da hab ich keine Lust drauf.
Lust habe ich aber auf Dich. Ich wechsele mal zum „Du“. Bernd (Mein Freund) hat Dich mir gut beschrieben und seine Schilderungen haben mir sehr gefallen. Haben uns zu Dir tolle Fantasien ausgedacht, sie uns erzählt und dann miteinander das getan, was Männer halt im Gefängnis tun.
Geld für eine Prostituierte habe ich leider nicht.

Würd mich freuen, wenn Du Dich bei mir meldest.
Carsten

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