Rührungen in Vermösung

Ich dachte, ich bringe mal wieder ein romantisches und erotisches Gedicht, an dem man sich gerne laben kann:

meine fingerkuppen streichen mit
höchstem zärtlichkeitsgehalt
kleine gänsehautwege
in das porenfeld deiner haut

lass es wirken
spüre den berührungen nach
und es wird in dir rühren
wie 100 stäbe in 50 kuchenteigbatzen
bis hin zu deiner
wunderbaren vermösung

wird alles glanzgeschmeidig und seufzt du
schon innerlich?

gut, ich liefere nach!

mit meiner zunge tunke ich
speichel in dich hinein
lippen docken an deine an
und dann rammt sich das
agile rotfleischtier in dein
mundnass

es wütet
streichelt
bäumt sich auf
und sucht nach deinem tier

willst du mehr?
lässt du dich finden?

gut, ich hab noch eine sendung!

drück mich enger an dich
mehr noch
ich bin fast in dir
da irgendwo
wo sich der körper am dunkelsten
faltet und warm versuppt

fingerig vorgespürt
teile ich in gedanken den wald
und tauche ein

zappel wie verrückt
im lendenbereich
irgendwo gibt es ein „ohhh“
und mein echo

dann lass ich dich links liegen
und such weiter im rechts

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